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Preisverleihung

Die Walliser Gemeinde Brig-Glis erhält den Wakkerpreis 2026

Die Walliser Gemeinde Brig-Glis wird für ihren beispielhaften Umgang mit dem baukulturellen Erbe mit dem Wakkerpreis gewürdigt.

von Gülpinar Günes erschienen am 23.02.2026
Die Fußgängerzone Sebastiansplatz: Nach der Überschwemmung von 1993 wurde der Sebastiansplatz neu gestaltet. Als Fußgängerzone schafft er einen lebendigen öffentlichen Raum, der Wiederaufbau, Erinnerung und Stadtkultur vereint. © Brig Simplon Tourismus/Pascal Gertschen
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Der Schweizer Heimatschutz verleiht der Walliser Gemeinde Brig-Glis den Wakkerpreis 2026. Wie die Stiftung informiert, verbindet die Gemeinde Tradition und Innovation auf eine beispielhafte Weise und positioniert sich als resilienter Lebensraum. Dies wolle der Schweizer Heimatschutz würdigen. An ihrem Standort am Fuße des Simplonpasses sei die Gemeinde schon seit dem Mittelalter ein wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt. Im 19. und 20. Jahrhundert habe sich Brig-Glis durch den Ausbau von Bahn und Tunnel auch zu einem Bahnknotenpunkt und einer Zollstation entwickelt. Historische Bauten wie das Bahnhofsgebäude von 1906 und die Grenzsanität der 1950er-Jahre zeugen von dieser Entwicklung.

Eine besondere Stärke der Gemeinde liege im verantwortungsvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe, so die Stiftung weiter. Religiöse Einrichtungen, die über lange Zeit gesellschaftliche Aufgaben wahrnahmen, würden heute sinnvoll weitergenutzt, wie etwa das Marienheim, das als Gästehaus und ein Heim für Geflüchtete genutzt wird. Zur Gemeinde gehöre auch die Natur, die die Gemeinde seit jeher präge und vor Herausforderungen stelle. Eines der einschneidendsten Ereignisse sei das Unwetter im Jahr 1993 gewesen, das weite Teile der Gemeinde überflutet habe. Der Wiederaufbau habe technische Sicherheitsmaßnahmen mit der Restaurierung der Altstadt und des Sebastiansplatzes verbunden, der seither als Fußgängerzone gestaltet ist.

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